Wenn ich einen Auftrag bekomme, ist es sehr wichtig zu wissen wie seriös man wird genommen. Für mir sind zwei Dinge wichtig:

  1. Der Auftraggeber muss letzendes ein Kunstwerk bekommen mit dem Er/Sie sehr zufriedenist.
  2. Als Künstler will ich auch gerne meinen eigenen Stil anwenden was betrifft Expressivität und Harmonie in Form und Farbe das optimale zu erreichen.

Das bedeutet, dass ich viel Kontakt mit dem Auftraggeber haben will und dass wir mit einander Rücksprache halten.

Für mir ist es ein wechselseitiger Prozess.

Hierunter habe ich ein Schema gemacht wie ein Prozess aussehen kann als Vorbild ein Ölfarbgemälde genommen.





1) Das kann eventuell mehrere male

2) Sehe 1. In der wirklichen Grösse können bestimmte Elemente wegfallen, zu beherrschend sein. Es kann auf dem Leinwand zu viel stehen, die Komposition kann weniger gleichgewichtig sein.

3) Eine Sorte Grundfarbe gibt noch ein expliziertes Bild von der Komposition.

4) Manche Teile male ich in Schichten. Dafür eignet sich Ölfarbe gut, weil bestimmte Farben transparent sind, beeinflussen die Schichten sich. Davon kann man ausgezeichnet Gebrauch nehmen. Andere Teile male ich ‚nass in nass‘. Damit kann man Übergänge kreieren (z.b. Marmor)

5) Um dem Prozess zu folgen

6) Retusche ist ein ersten Firnis, die zum Beispiel die mattgewordenen Leinwand wieder auffrischen kann. Weil die Schichten Ölfarbe aufeinander reagieren, kann das Öl in unterliegende Schichten sinken. Das ist ein natürlicher Prozess und kann behoben werden mit Firnis.

7) Nach ungefähr einem Jahr kann der letzte Firnis aufgetragen werden. Das Schlussfirnis

beschützt das Gemälde gegen Einflüsse von draussen.